Herzlich Willkommen im Blog zu Fragen der 1-Euro-GmbH und der Existenzgründung. Mit der GmbH-Reform durch das MoMiG und der Unternehmergesellschaft UG steht die Mini-GmbH kurz vor ihrer Taufe.

Durch den hohen Kapitalbedarf und die aufwändige Gründungphase bei der Existenzgründung mittels einer GmbH wurden Gründer teilweise abgeschreckt oder wählten die britische Limited - Ltd. - trotz der bekannten Problematik der geringen Akzeptanz als Alternative zu GmbH. Es war zunächst eine GmbH mit einer Stammeinlage von 10.000 € vorgesehen, die Zehntausend-Euro-GmbH. Sieht man im zeitlichen Aspekt der Gründung den Vorteil, so kann man mit dem Abschluss der Gesetzgebung davon ausgehen, dass eine Existenzgründung mit der Mini-GmbH in einem Tag realisiert werden kann. Der Namenszusatz UG für Unternehmergesellschaft ist immer erforderlich.

Der erste Entwurf für ein Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts ( MoMiG ) wurde im Mai 2006 veröffentlicht. Ziel ist die Stärkung der Attraktivität der GmbH für den Mittelstand. Die kleinen Geschäftsanteile von einem Euro brachten sofort die Bezeichnungen 1-Euro-GmbH und Mini GmbH hervor. Der Regierungsentwurf vom Mai 2007 zum MoMiG stellt eine geschlossene Novellierung dar und sieht einen Mustergesellschaftsvertrag, also das Musterprotokoll oder Mustersatzung, vor. Am 26. Juni 2008 wird das MoMiG von Bundestag beschlossen, das Mindest-Stammkapital der klassischen GmbH bleibt bei 25.000 Euro. Das Gesetz wird am 1. November in Kraft treten.

Jetzt ist es möglich, die Gründung als Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) mit einer Stammeinlage von 1 Euro, als Mini-Gmbh oder 1-Euro-GmbH, zu realisieren.

Viele Existenzgründer haben Fragen zur Mustersatzung, zum Handelsregistereintrag der Unternehmergesellschaft und zur Wahl des Startkapitals der Mini-GmbH. Oft werden die Vorteile der Modernisierung des GmbH-Rechts für die Gründung einer GmbH diskutiert. Auch die Aspekte zur Steuer sind zu betrachten.

Hier sollen auch Fragen zu allen weiteren Bereichen der Existenzgründung beantwortet werden.

Bereits an dieser Stelle weise ich darauf hin, auch mit sachkundigen Blog-Partnern für die verschiedenen Bereiche ist dies keine Steuerberatung oder Rechtsberatung !!